01.12.2015 in Presse

Staatsminister zu Besuch bei Jusos

 

Dieburg – Michael Roth diskutiert mit Kreis-Jusos über Krisen und Aufgaben für Deutschland und Europa

Am Samstag, den 28. November, konnten die jungen Sozialdemokraten (Jusos) Darmstadt-Dieburg im Headquarter Café in Dieburg einen hochkarätigen Gast begrüßen. Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt und Beauftragter der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, diskutierte mit den Jusos und Gästen über die  vielen Herausforderungen, vor denen Europa zurzeit steht.

„Die Ukrainekrise, Staatsschuldenkrise und nicht zuletzt die Flüchtlingsfrage zeigen jeden Tag aufs Neue, wie wichtig die europäische Einheit insbesondere in schwierigen Zeiten ist“,  erläutert Peter Roth (Stellv. Vorsitzender) zu Beginn der Veranstaltung. „Als bevölkerungsreichste Nation in der europäischen Union müssen wir uns daher insbesondere die Frage stellen, wie viel Verantwortung wir übernehmen müssen und was wir zu leisten bereit sind.“

Im Laufe der Veranstaltung wurde deutlich, dass nicht nur in der Ukrainekrise, der Staatsschuldenkrise und bei dem Flüchtlingsstrom, sondern auch beim Kampf gegen IS europäische Solidarität an erster Stelle steht. „Nach den schrecklichen Anschlägen in Paris ist es selbstverständlich, dass Deutschland an der Seite Frankreichs steht“, stellt Anna Wellbrock(Kassiererin) klar.

„Wir brauchen in der Europäischen Union endlich eine solidarische und menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik, die dem Anspruch einer europäischen Wertegemeinschaft auch wirklich gerecht wird. Wir setzen uns für europäische Antworten ein, die vom Grundgedanken der Solidarität und der Menschlichkeit getragen werden. Denn die EU ist doch weit mehr als nur ein Binnenmarkt. Sie ist eine Gemeinschaft, die auf dem Fundament gemeinsamer Werte steht“, betont Europa-Staatsminister Michael Roth in seinem Statement über die aktuelle politische Lage in Europa.

Auch die Gefahren eines möglichen Brexits wurden diskutiert. Der ebenfalls anwesende Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann, der als stellvertretender Vorsitzender der deutsch-britischen Parlamentariergruppe auf diesem Gebiet besondere Expertise aufweist, erklärt die aktuelle Stimmung im Vereinigten Königreich. „Europäische Solidarität ist ein schwieriges und sehr politisiertes Thema in Groß-Britannien. Unsere Aufgabe ist es, bei den britischen Kollegen und unseren Kontakten für eine europäische Gemeinschaft zu werden. Natürlich muss man mit den Briten verhandeln und ihnen entgegenkommen – allerdings nicht um jeden Preis.“

„Trotz vieler Probleme in Europa müssen wir nach  vorne schauen und die Europäischen Institutionen und die Demokratie als Ganzes stärken, damit das europäische Projekt auch in Zukunft eine Erfolgsgeschichte bleibt“, so  Michael Roth abschließend.

 

 

03.11.2015 in Presse

„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!“ Jusos besuchen europäische Weltraumstation

 

Darmstadt - Die jungen Sozialdemokraten Darmstadt-Dieburg (Jusos) besuchten am 27. Oktober gemeinsam mit den Jusos Karlsruhe die europäische Weltraumorganisation ESA in Darmstadt.

Allen interessierten Teilnehmern wurde ein Einblick in die Arbeit der Organisation gewährt, die es in jüngster Vergangenheit medienwirksam geschafft hat, Missionen wie Rosetta und Philae erfolgreich durchzuführen. Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten wurden den Teilnehmern Fragen beantwortet und auch die Beziehung zur EU und zur NASA verdeutlicht. „Es war sehr interessant, einmal einen Blick hinter die Kulissen von Philae zu werfen“, urteilt der Juso-Kreisvorsitzende Lukas Harnischfeger. „ESA zeigt vor allem, dass wir Europäer durchaus in der Lage sind, mit den Amerikanern auf Augenhöhe zu stehen.“

Der gemeinsame Besuch der ESA, dem wiederum ein gemeinsamer Besuch des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe letztes Jahr im Dezember vorausging, endete in einer Diskussionsrunde mit der ehemaligen Justizministerin und aktuellen Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Brigitte Zypries (SPD), welche unter anderem die Weltraumorganisation bei ihren Tätigkeiten betreut. Die Jusos diskutierten aber nicht nur über die Chancen durch die ESA, sondern auch über aktuelle Themen wie die Vorratsdatenspeicherung, die Flüchtlingssituation, Start-Up-Förderung und die alltägliche Arbeit einer parlamentarischen Staatssekretärin. „Es war eine klasse Veranstaltung und wir werden dafür sorgen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Jusos Karlsruhe und Darmstadt-Dieburg auch in Zukunft weiterläuft“, ergänzt abschließend der Vorsitzende aus Karlsruhe, Max Schwald.

 

25.08.2015 in Presse

Politische Jugendorganisationen gemeinsam gegen rechte Aktivitäten

 

Das verstärkte Agieren der NPD im Landkreis Darmstadt-Dieburg nehmen Jusos und die Junge Union als Anlass, gemeinsam gegen ausländerfeindliches und rassistisches Gedankengut vorzugehen. Die beiden größten politischen Jugendorganisationen im Landkreis beziehen damit Stellung gegen Extremismus jeder Art.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg konnten in den letzten Monaten verstärkt Aktionen mit rechtsextremem Hintergrund beobachtet werden. Bereits im vergangenen Jahr haben Unbekannte Fensterscheiben einer Holocaust-Ausstellung im Seeheimer Rathaus mit zuvor herausgerissenen Stolpersteinen eingeworfen. Die Stolpersteine dienen der Erinnerung an den Nazi-Terror gegen jüdische Mitbürger. Auch Schmierereien mit rassistischem Hintergrund mussten immer wieder festgestellt werden. Nun versucht auch die rechtsextreme NPD mit diversen Internetaktivitäten in Darmstadt-Dieburg Fuß zu fassen.

Nachdem die Jusos und die Junge Union bereits gemeinsam an verschiedenen Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus wie dem Bündnis „Bunt ohne Braun“ oder dem „Fest der Toleranz“ teilgenommen haben, wenden sie sich nun gemeinsam gegen die anhaltenden rassistischen Aktivitäten im Landkreis. „Darmstadt-Dieburg hat es nicht verdient, von solchen Leuten vereinnahmt zu werden. Der gemeinsame Kampf für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und gegen jedes rechtsextreme Gedankengut steht trotz aller politischer Konkurrenz an erster Stelle“, so der Vorsitzende der Jusos, Lukas Harnischfeger. Gerade in Zeiten, in denen unter anderem im Internet gegen Flüchtlinge mobil gemacht wird, sei es ein wichtiges Zeichen, dass die demokratischen Kräfte gegen diese Versuche zusammenhalten.

Die Debatte um in Deutschland Schutz suchende Flüchtlinge wird dabei immer wieder ausgenutzt, um rassistische Meinungen zu verbreiten. Die Hetze in Sozialen Medien stellt dabei den Anfang dar, gegen den es sich zu wehren gilt. „In unserer Mitte ist kein Platz für Nazis!“, so der JU-Vorsitzende Maximilian Schimmel. „Intoleranz, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus haben in unserem Landkreis nichts zu suchen. Dagegen wollen wir gemeinsam Zeichen setzen.“ Die beiden Jugendorganisationen verabredeten, weiterhin gemeinsam für ein weltoffenes und tolerantes Darmstadt-Dieburg einzustehen und sich jeder Form von Extremismus gemeinsam zu stellen.

 

18.07.2015 in Presse

Interessante Eindrücke für Jusos nach Besuch in JVA

 

Anfang dieser Woche besuchten die Jusos Darmstadt-Dieburg die JVA in Wiesbaden. Neben einem Gespräch mit Anstaltsleiterin Birgit Jung-Silberreis und der Landtagsabgeordneten Heike Hofmann bekamen die jungen Sozialdemokraten einen Rundgang durch die Anstalt.

Bei dem Gespräch ging es vorwiegend um die Anstalt als solche, dessen Jugendförderung, die Schule und Ausbildungsmöglichkeiten in der Strafanstalt sowie ihre Sport- und Entwicklungsmöglichkeiten.

In Kleingruppen wurden die Jusos dann durch die Anstalt geführt. Beim gemeinsamen Mittagessen mit den Häftlingen wurden viele interessante Eindrücke ausgetauscht. „Viele junge Männer, die hier in Wiesbaden in der Haftanstalt leben, hoffen auf eine zweite Chance. Sie sehen ein, dass Sie Fehler gemacht haben und hoffen auf einen Neuanfang“, berichtete der Juso Vorsitzende Lukas Harnischfeger. In den Gesprächen ging es neben dem Gefängnisalltag auch um die Frage, inwieweit die Häftlinge Mitspracherechte in der Anstalt haben. „Was wir nicht wussten: in der Anstalt gibt es eine Gefangenenvertretung. Jede Wohngruppe wählt einen Sprecher. Aus diesem Kreis wird dann ein Anstaltssprecher gewählt. Natürlich kann nicht jede Idee umgesetzt werden, aber dass es überhaupt die Möglichkeit der Mitsprache gibt, finden wir klasse“, so Julius Schafhausen.

Außerdem durften die Kreisjusos die Ausbildungsstätten besichtigen. Die Ausbildungsstätten sind das Herzstück der Anstalt. Hier wird den jungen Männern die Möglichkeit gegeben, angefangene Ausbildungen zu Ende zu führen oder sich überhaupt eine Möglichkeit zu suchen, wieder Tritt zu fassen.

„Es war eine interessante Erfahrung zu sehen, wie mit wenig Mitteln versucht wird, jungen Menschen eine zweite Chance zu geben“, erklärt Harnischfeger abschließend.

 

09.07.2015 in Presse

Jusos besuchen JVA Wiesbaden

 

Die Jusos-Darmstadt-Dieburg werden am 13.7. gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Heike Hoffmann die JVA Wiesbaden besuchen. Den jungen Sozialdemokraten werden eine umfassende Führung und die Chance, mit jugendlichen Häftlingen persönlich in Kontakt zu kommen, ermöglicht. Daneben soll ein Gespräch mit Hofmann und Anstaltsleiterin Jung-Silbereis stattfinden, indem es um Defizite und Erfolge hessischer Sicherheitspolitik gehen wird. „Außerdem beschäftigt uns das Thema Resozialisierung. Welche Maßnahmen werden da getroffen und wie kommt das insbesondere bei den Häftlingen an? Diesen Fragen wollen wir auf den Grund gehen, um hier möglicherweise auch eigene Anregungen in die eigene Partei zu tragen“, so Vorsitzender der Darmstadt-Dieburger Jusos, Lukas Harnischfeger.

 

 

 

Heike Hofmann